Eine Mercedes-S-Klasse-Limousine zerschmetterte am Freitagabend die Glastüren der Delta-Abflughalle des Detroit Metropolitan Airport und blieb im Ticketschalterbereich liegen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr, wobei Glas und Trümmer im gesamten Terminal verstreut waren.
Fahrer in Gewahrsam, keine ernsthaften Verletzungen
Die Polizei nahm den Fahrer sofort fest. Während weder Passagiere noch Personal schwere Verletzungen erlitten, behandelten die Feuerwehrleute des Flughafens vor Ort sechs Personen wegen leichter Schnittverletzungen und Schocks. Eine K9-Einheit durchsuchte das Fahrzeug, fand aber „keinen Sprengstoff oder Waffen“, was die Beamten zu der Annahme veranlasste, dass eine psychische Krise die Ursache gewesen sein könnte.
Wiederkehrende Verstöße gegen den Flughafen
Die Tatsache, dass Barrikaden, die solche Vorfälle verhindern sollten, mit dem Auto im Inneren landeten, ist besorgniserregend. Dies ist jedoch kein Einzelfall. In den letzten Jahren kam es auf Flughäfen zu einem alarmierenden Anstieg von Fahrzeugverstößen:
– Ein Fahrer pflügte durch die Gepäckausgabe in eine Autovermietung von Alamo.
– Ein anderer stahl einen SUV und stürzte in den Flughafen, wobei er behauptete, er sei auf der Flucht vor einer Zombie-Apokalypse.
– Bei einem Vorfall wurde ein Mann von unsichtbaren Lastwagen auf das Rollfeld des Flughafens Portland gejagt.
– In einem anderen bizarren Fall zog sich ein Mann nackt aus und fuhr mit einem gestohlenen Lastwagen in eine 737 der Southwest Airlines.
– Vor wenigen Monaten stürzte ein historisches Peoplemover in Washington Dulles in den Terminal.
Das wachsende Risiko von Sicherheitslücken am Flughafen
Diese Ereignisse offenbaren einen beunruhigenden Trend: Flughäfen bleiben anfällig für entschlossene Personen, die Sicherheitsmaßnahmen umgehen. Während psychische Notfälle eindeutig eine Rolle spielen, wirft der wiederholte Erfolg dieser Verstöße ernsthafte Fragen zum Perimeterschutz auf. Flughäfen müssen physische Barrieren, Reaktionsprotokolle und psychologische Untersuchungen neu bewerten, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Die zunehmende Häufigkeit solcher Fälle verdeutlicht, dass die derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen häufig nicht ausreichen, um Personen davon abzuhalten, die Flughafengrenzen zu durchbrechen. Der Vorfall in Detroit ist eine deutliche Erinnerung daran, dass selbst Hochsicherheitseinrichtungen nicht vor solchen Bedrohungen gefeit sind.
























