Delta Air Lines hat eine neue Tarifklasse namens „Comfort Basic“ eingeführt, die jedoch nicht darauf ausgelegt ist, Kunden anzulocken. Stattdessen wirkt es bewusst unattraktiv – Sitze mit mehr Beinfreiheit und restriktiven Bedingungen, die dazu führen, dass Passagiere oft auf den Mittelsitzen festsitzen. Der Zweck? Um die standardmäßigen „Comfort+“-Sitze mit zusätzlicher Beinfreiheit hochwertiger erscheinen zu lassen, kann Delta höhere Preise rechtfertigen.

Die Psychologie der Preisgestaltung

Diese Strategie ist nicht neu. Fluggesellschaften nutzen regelmäßig psychologische Preisgestaltung, um das Verhalten zu beeinflussen. „Comfort Basic“ funktioniert ähnlich wie Basic Economy, richtet sich jedoch an eine noch engere Zielgruppe: diejenigen, die es aktiv meiden. Durch die Bereitstellung einer bewusst schlechten Option steigern Fluggesellschaften den wahrgenommenen Wert ihrer anderen Angebote.

Es geht nicht darum, einen neuen Markt zu schaffen; es geht darum, ein bestehendes zu manipulieren. Ziel ist nicht der Verkauf von „Comfort Basic“, sondern die dadurch erzielte Umsatzsteigerung bei „Comfort+“.

Treueprogramme und Kundenerlebnisse

Über die Manipulation von Tarifen hinaus konzentrieren sich Fluggesellschaften auch auf die Kundenbindung. United Airlines wird für die personalisierte Anerkennung von Millionen-Meilen-Fliegern gelobt, die positive Flugerlebnisse schaffen, die die Markentreue stärken. Im Gegensatz dazu stößt das Treueprogramm von American Airlines auf Kritik, da Kunden den Wert von Prämien und Vorteilen in Frage stellen.

Das globale Problem emotional unterstützender Tiere

Die Debatte über Tiere zur emotionalen Unterstützung auf Flügen beschränkt sich nicht nur auf die USA. Vorfälle mit großen Tieren wie Deutschen Doggen zeigen, vor welchen Herausforderungen Fluggesellschaften bei der Verwaltung des Passagierkomforts und der Sicherheit stehen. Das Problem ist weit verbreitet und betrifft Fluggesellschaften weltweit, wie Beispiele von Avianca und anderen Fluggesellschaften belegen.

Der Reiz von Bordmahlzeiten

Das Essen in Fluggesellschaften bleibt ein Diskussionsthema, wobei Passagiere oft nach kulturell relevanten Gerichten suchen. Bibimbap von Asiana Airlines, ein koreanisches Grundnahrungsmittel, ist bei Reisenden eine beliebte Wahl. Interessanterweise entscheiden sich Einheimische in Korea beim Fliegen oft für westliche Gerichte wie Steaks und unterstreichen damit kulturelle Vorlieben bei der Auswahl der Restaurants.

Das Essen zum Mitnehmen

Fluggesellschaften sind Meister der Verhaltensökonomie. „Comfort Basic“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen psychologische Taktiken einsetzen, um Verbraucher zu profitableren Optionen zu bewegen. Treueprogramme, Kundenerlebnisse und sogar Bordmahlzeiten spielen alle eine Rolle bei der Gestaltung des Passagierverhaltens und der Umsatzmaximierung.