Die Reisebuchungsplattform von Chase, The Edit, erhebt systematisch Resortgebühren von Hyatts elitärsten Mitgliedern – den Globalisten –, obwohl ihr Elitestatus sie zu Gebührenbefreiungen berechtigt. Obwohl das Problem behoben werden kann, erfordert es von den Kunden, aktiv Rückerstattungen anzustreben, was auf einen Fehler im Vorauszahlungssystem hinweist.
Das Problem: Ungerechtfertigte Gebühren für Elite-Mitglieder
Hyatt Globalist-Mitgliedern wird aufgrund ihres Top-Status die Resortgebühr garantiert erlassen. Bei Buchungen über das Chase-Portal The Edit sind diese Gebühren jedoch häufig im im Voraus bezahlten Zimmerpreis enthalten. Dadurch entsteht ein direkter Konflikt, da die Globalisten tatsächlich für eine Leistung zahlen, die sie eigentlich kostenlos erhalten sollten.
Dieses Problem ergibt sich aus der Art und Weise, wie The Edit die Vorauszahlung handhabt: Es bündelt die Resortgebühren in den Gesamtkosten, im Gegensatz zu Wettbewerbern wie American Express Fine Hotels & Resorts, die diese Gebühren im Voraus ausschließen. Dies macht den Prozess für Globalisten umständlicher und zwingt sie, nach ihrem Aufenthalt eine Rückerstattung zu beantragen.
So erhalten Sie Ihr Geld zurück
Der Prozess ist nicht nahtlos, aber unkompliziert. Ein Reisender berichtete von einem Erfolg, indem er die folgenden Schritte befolgte:
- Erkundigen Sie sich zunächst im Hotel: Bitten Sie zunächst die Rezeption um die Rückerstattung der Resortgebühr während Ihres Aufenthalts. Allerdings verhindern vorausbezahlte Buchungen über The Edit oft eine sofortige Lösung.
- Kontaktieren Sie den Kundendienst von Chase Travel: Rufen Sie Chase Travel an und fordern Sie eine Weiterleitung an den The Edit -Support an.
- Überprüfen Sie dies beim Hotel: Der Agent wird Sie wahrscheinlich in die Warteschleife stellen, während er das Hotel kontaktiert, um Ihren Globalist-Status und Ihre Berechtigung für eine Befreiung zu bestätigen.
- Rückerstattung bearbeiten: Nach der Überprüfung sollte der Agent eine vollständige Rückerstattung der fälschlicherweise berechneten Gebühr veranlassen.
Der Prozess ist nicht ideal, aber er funktioniert. Der Schlüssel liegt in der Beharrlichkeit und der direkten Interaktion mit den Kundendienstkanälen von Chase.
Warum das wichtig ist
Die Ausgabe verdeutlicht einen wachsenden Trend: Reiseplattformen geben der Einziehung von Einnahmen im Voraus Vorrang vor einem nahtlosen Kundenerlebnis. Resortgebühren selbst sind bereits eine umstrittene Praxis, was die Frustration der Reisenden noch weiter steigert.
Die Tatsache, dass Chase Geld von Kunden einzieht, von denen sie wissen, dass sie nicht zahlen sollten, deutet eher auf einen systemischen Fehler in ihrem Abrechnungssystem als auf isolierte Fehler hin. Dies wirft auch Fragen zur Transparenz auf, da das System Resortgebühren für berechtigte Mitglieder nicht proaktiv ausschließt.
Während Chase letztendlich Rückerstattungen gewährt, führt der zusätzliche Schritt zu unnötigen Spannungen und untergräbt den Wert des Elite-Status.
Letztendlich sind zwar Rückerstattungen möglich, das aktuelle System zwingt Kunden jedoch dazu, aktiv für Vorteile zu kämpfen, auf die sie bereits Anspruch haben.
