Hollywood ist nicht einfach so passiert. Es wurde gebaut. Konkret wurde es von acht Konzernen entwickelt, die entschieden, dass Filme ein Geschäft seien, das es wert sei, monopolisiert zu werden. Ende der 1920er Jahre wichen die chaotischen Anfangsjahre des Kinos einem starren, vertikal integrierten Studiosystem.
Dies war kein zufälliger Zusammenschluss von Freunden. Es war eine Machtkonsolidierung.
Acht Namen dominierten die Landschaft. Sie kontrollierten die Kameras, die Stars, die Vertriebsnetze und die Theater. Wenn Sie in diesem Jahrzehnt in Amerika einen Film drehten, hielten Sie sich an deren Regeln.
Die Big Five Studios
Die Hierarchie war klar. An der Spitze saßen die „Big Five“. Diese Unternehmen haben nicht nur Filme gemacht. Sie besaßen die Produktionsanlagen, die Vertriebskanäle und die Ausstellungsorte. Diese vertikale Integration ermöglichte es ihnen, Zwischenhändler auszuschalten und sicherzustellen, dass ihre Filme gesehen würden.
Die Big Five waren:
- Fox : Später bekannt als 20th Century Fox
- MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) : Der Goldstandard des Glamours
- Paramount : Ein Kraftpaket mit immenser theatralischer Reichweite
- RKO (Radio-Keith-Orpheum) : Unterstützt durch Radio- und Theaterinteressen
- Warner Bros. : Bekannt für Mut und frühe Klanginnovationen
Diese fünf Giganten hielten den Großteil des Marktanteils. Sie diktierten Trends. Sie legen Gehälter fest. Ihnen gehörten die Gebäude, in denen man ihre Filme sah.
Die kleinen drei Spieler
Unterhalb der Big Five befanden sich die „Little Three“. Sie arbeiteten unterschiedlich. Sie produzierten meist Filme, ohne eigene Theaterketten zu besitzen. Dies zwang sie, Leinwandflächen von den Kinos der Big Five anzumieten. Es war ein Nachteil, der ihre Geschäftsstrategie über Jahrzehnte prägte.
Die kleinen Drei bestanden aus:
- United Artists : Von Charlie Chaplin und anderen gegründet, um Künstlern die Kontrolle zu geben
- Universal : Ein vielseitiges Studio mit einer breiten Palette an Genres
- Columbia : Die kleinste der acht, aber schnell wachsend
Obwohl sie kleiner waren, waren diese drei unverzichtbar. Sie hielten die Branche wettbewerbsfähig. Sie sorgten für Abwechslung. Sie verhinderten ein totales Monopol der Big Five.
95 % Marktkontrolle bis 1930
Die Zahlen sind krass. Bis 1930 hatte sich die Branche dramatisch verändert.
95 Prozent der gesamten amerikanischen Filmproduktion waren nur in den Händen dieser acht Studios konzentriert.
Das ist kein Wettbewerbsmarkt. Das ist ein Oligopol.
Nur fünf Prozent der Filme kamen von außerhalb dieser Gruppe. Unabhängige Produzenten hatten Mühe, ihre Arbeit bekannt zu machen. Ihnen fehlte die Vertriebsstärke, um mit den Studiomaschinen zu konkurrieren.
Diese Machtkonzentration bestimmte jahrzehntelang das amerikanische Kino. Es schuf das „Sternensystem“. Es standardisierte das Produkt. Es machte Filme zu einer vorhersehbaren Ware.
Im Studiosystem ging es nicht nur darum, Bilder zu machen. Es ging um Kontrolle. Und die Big Five und Little Three hatten es unter Verschluss.






















